Vibe Coding Projekte

Software bauen, weil ich sie selbst haben will.

Meine Projekte entstehen meist aus einem konkreten Bedarf oder aus Neugier. Mit KI kann ich Ideen schnell in eigene Software verwandeln, ausprobieren, was funktioniert, und Werkzeuge bauen, die zu mir und meinem Alltag passen.

Warum ich das mache

Vibe Coding ist DIY fürs digitale Zeitalter.

Mich reizt die Möglichkeit, digitale Werkzeuge selbst zu gestalten und an meine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dabei geht es mir um Unabhängigkeit und Kontrolle über meine Daten, aber genauso um das Bauen selbst.

Ich kann neue Technologien und Ideen erkunden, Dinge ausprobieren, verändern und dabei lernen. Und aus einer Idee im Kopf kann innerhalb kurzer Zeit etwas entstehen, das ich tatsächlich benutze.

Ausgewählte Projekte

Vom persönlichen Bedarf zum eigenen Werkzeug.

$ ./gradlew assembleDebugBUILD SUCCESSFUL$ git statusOn branch main
Vereinfachte Ansicht des mobilen Entwicklungsworkflows
AndroidDeveloper ToolSSH

PocketDev

Meine tägliche Pendelzeit nutzen, um an meinen Softwareprojekten weiterzuarbeiten.

Auf dem Weg zur Arbeit sitze ich jeden Tag im Bus. Diese Zeit möchte ich nutzen, um an meinen Apps zu arbeiten. Mein Entwicklungsrechner steht dabei zu Hause, mein Smartphone habe ich in der Hand.

PocketDev macht die dafür wichtigen Entwicklungsabläufe direkt vom Smartphone aus zugänglich. Ich kann zwischen Projekten wechseln, Änderungen verfolgen, Tests und Builds starten, Apps installieren und laufende Prozesse kontrollieren.

Der Gedanke dahinter: Mein Entwicklungsworkflow soll zu meinem Alltag passen. Je niedriger die Hürden zwischen einer Idee und dem nächsten Arbeitsschritt sind, desto leichter kann ich meine Zeit zum Entwickeln, Experimentieren und Lernen nutzen.

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BUCH
FotoTitel + AutorBibliothek
Vom Buchfoto zur digitalen Sammlung
BooksCameraMultimodal AI

Personal Library

Meine Büchersammlung überblicken und neu entdecken.

Bei mehr als 600 Büchern ist es schwierig, im Kopf zu behalten, was eigentlich in meinen Regalen steht. Personal Library macht meine Sammlung durchsuchbar und ermöglicht mir, Bücher zu filtern, zu gruppieren und Titel wiederzuentdecken, die längst aus meinem Blickfeld verschwunden waren.

Ein neues Buch zu erfassen ist einfach: Direkt aus der App mache ich ein Foto. Titel und Autor werden erkannt und weitere Informationen aus öffentlich verfügbaren Internetquellen ergänzt. Anschließend kann ich den Eintrag kurz überprüfen und in meine Bibliothek übernehmen.

Der Gedanke dahinter: Eine digitale Bibliothek schafft einen neuen Zugang zu den Büchern, die ich bereits besitze. Eine einfache Erfassung hilft dabei, die Sammlung aktuell zu halten. Suche, Filter und Gruppierungen machen sie anschließend zu etwas, das ich erkunden und immer wieder neu entdecken kann.

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FreyaOSBooksAndroid LLM Service1 lokales Modell
Eine gemeinsame KI-Fähigkeit für mehrere Apps
Local AIAndroidInfrastructure

Android LLM Service

Lokale KI als gemeinsame Infrastruktur für meine Apps.

Ich möchte Sprachmodelle in verschiedenen eigenen Anwendungen einsetzen und dabei je nach Aufgabe unterschiedliche lokale Ressourcen nutzen können. Ein kleineres Modell kann vollständig offline direkt auf dem Smartphone laufen, während für anspruchsvollere Aufgaben ein größeres Modell auf meinem eigenen Server zur Verfügung steht.

Der Android LLM Service schafft dafür eine gemeinsame Grundlage auf dem Smartphone. Anwendungen wie FreyaOS, Personal Library und LocalChat können lokale KI nutzen, ohne jeweils ihre eigene Infrastruktur dafür mitbringen zu müssen.

LocalChat ist dabei zugleich Anwendung und Experimentierfeld. Neben einem vollständig lokalen Chat mit mehreren Gesprächen und Memory entsteht dort gerade die Möglichkeit, unterschiedliche Modelle und Konfigurationen systematisch zu testen und zu benchmarken.

Der Gedanke dahinter: Mich interessiert, wie sich lokale KI sinnvoll als persönliche Infrastruktur aufbauen lässt. Welche Aufgaben können direkt auf dem Smartphone erledigt werden? Wann lohnt sich ein größeres Modell auf eigener Hardware? Und wie kann eine gemeinsame Infrastruktur diese Fähigkeiten verschiedenen Anwendungen zur Verfügung stellen?

Eigene Historie
Health Connect → eigene Datenbasis → Backup
Gesundheitsdaten auf eigener Hardware
HealthAndroidData Sovereignty

Health Data Hub

Meine Gesundheitsdaten selbst besitzen und verstehen können.

Wearables sammeln über Jahre Daten über meinen Körper, meine Aktivität, meinen Schlaf und meine Gewohnheiten. Diese Daten möchte ich für mich nutzbar machen, unabhängig von Hersteller-Apps und der Cloud des jeweiligen Herstellers.

Health Data Hub schafft dafür eine eigene persönliche Datenbasis. Ich kann Entwicklungen über längere Zeiträume verfolgen und verschiedene Aspekte miteinander in Beziehung setzen. So kann ich eigenen Fragen nachgehen, etwa wie Schlaf, Bewegung und Training miteinander zusammenhängen.

Das Projekt entwickelt sich damit von einer Sammlung meiner Wearable-Daten zu einem Werkzeug, mit dem ich diese Daten erkunden und besser verstehen kann.

Der Gedanke dahinter: Der Wert persönlicher Gesundheitsdaten liegt für mich darin, dauerhaft über sie verfügen und eigene Fragen an sie stellen zu können. Health Data Hub verbindet Datensouveränität mit der Möglichkeit, selbst neue Erkenntnisse zu gewinnen.

TelefonBluetoothGoodVibesEigene Steuerung → Hardware
Direkte Steuerung vernetzter Hardware
AndroidBluetoothHardware

GoodVibes

Vernetzte Hardware so benutzen, wie sie zu meinem eigenen Nutzungsverhalten passt.

Viele vernetzte Geräte bringen ihre eigene App mit und legen damit gleichzeitig fest, wie sie benutzt werden können. Mich hat interessiert, was passiert, wenn ich die Steuerung selbst übernehme.

GoodVibes verbindet sich direkt per Bluetooth mit kompatibler Hardware und gibt mir eine eigene Oberfläche für ihre Steuerung. Dabei kann ich Abläufe, Bedienung und Funktionen so gestalten, wie sie für mich sinnvoll sind. Aus einer zunächst einfachen Steuerung ist inzwischen eine stabile App mit eigenen Mustern, mehreren gleichzeitig verbundenen Geräten und einer deutlich weiterentwickelten Bedienung geworden.

Der Gedanke dahinter: Bei vernetzter Hardware bestimmt die Software einen großen Teil dessen, was ein Gerät eigentlich kann. Wenn ich diese Software selbst gestalten kann, kann ich auch die Nutzung eines vorhandenen physischen Produkts verändern und erweitern.

Granada
Interaktive Reisefotos auf einer Karte
PhotographyMapsStatic Site

PhotoMap

Reisefotos wieder in den Zusammenhang bringen, in dem sie entstanden sind.

Auf Reisen entstehen viele Fotos, aber in einer klassischen Galerie geht schnell verloren, wie die einzelnen Orte miteinander zusammenhängen und welche Wege eine Reise genommen hat.

PhotoMap nutzt die Standortdaten meiner Bilder und zeigt sie auf einer interaktiven Karte. Dadurch kann ich Reisen geografisch erkunden, Orte wiederfinden und Fotos im zeitlichen und geographischen Kontext betrachten.

Der Gedanke dahinter: Fotos erzählen für mich mehr, wenn Ort und Reiseverlauf sichtbar bleiben. Die Karte ergänzt die zeitliche Reihenfolge der Bilder um eine räumliche Perspektive und macht vergangene Reisen auf eine andere Weise wieder zugänglich.

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Wie ich arbeite

Die meisten Projekte beginnen mit etwas, das mich in meinem Alltag beschäftigt oder interessiert. Weil ich selbst die Nutzerin bin, kann ich sehr schnell beurteilen, ob eine Idee tatsächlich hilfreich ist.

01

Schnell etwas Echtes bauen

Ich versuche früh zu einer funktionierenden Version zu kommen. Sobald ich etwas tatsächlich benutzen kann, werden abstrakte Überlegungen konkret. Ich sehe, was funktioniert, was stört und welche Fragen ich vorher noch gar nicht gestellt hatte.

02

Benutzen und weiterentwickeln

Viele Entscheidungen entstehen erst im täglichen Gebrauch. Meine Apps entwickeln sich deshalb nicht nach einem vollständig festgelegten Plan, sondern durch ihre Nutzung. Was sich bewährt, bleibt. Neue Bedürfnisse und Möglichkeiten führen zu den nächsten Veränderungen.

03

Deliberate Play

Für mich verbindet Vibe Coding zielgerichtetes Bauen mit spielerischem Erkunden. Es entsteht Wissen, es entstehen neue Ideen und manchmal wird aus einem Experiment ein Werkzeug, das dauerhaft Teil meines Alltags wird.

Aus Ideen werden Dinge, die ich benutzen kann.

Vibe Coding hat den Abstand zwischen einer Idee und funktionierender Software stark verkleinert. Aus „Das müsste doch eigentlich gehen“ kann innerhalb kurzer Zeit etwas entstehen, das ich ausprobieren, verändern und in meinen Alltag integrieren kann.

Dabei entstehen Werkzeuge, die konkrete Bedürfnisse lösen, Experimente, aus denen ich etwas lerne, und immer wieder neue Ideen für das nächste Projekt.

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